nachhaltige Websites, Onlineshops und Blogs

green hosting –

Viele Unternehmen gehen immer verantwortungsvoller mit der Umwelt um. Statt allerhand Daten auszudrucken, werden digitale Kopien verschickt. Gemeinhin bekommt Digitalisierung einen immer höheren Stellenwert. Was viele nicht wissen: Auch das Hosten von Websites, Blogs & Co. ist dank Green Hosting nachhaltig möglich und spart massig Energie.

Was bedeutet Green Hosting?

Webhosting-Anbieter, die auf das sogenannte grüne Webhosting setzen, besitzen energieeffiziente Rechenzentren. Zusätzlich bekommen sie den Strom, der zum Betreiben der Zentren benötigt wird, entweder ganz oder zum größten Teil aus erneuerbaren Energien.

Im Fokus stehen nach wie vor Mode, Lebensmittel und Mobilität. Dennoch sollten Webserver nicht vernachlässigt werden. Insgesamt werden rund zwei Prozent des Stroms in Deutschland von diversen Rechenzentren verbraucht. Damit wurden bereits 2015 etwa 5,5 Millionen Kilowattstunden Strom genutzt. Laut Nachhaltigkeit-Institut Borderstep lag der Verbrauch ein Jahr später bereits bei 12,4 Milliarden Kilowattstunden.

Schätzungen zufolge wird der Verbrauch in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Grund genug, um mit Ihrer Online-Präsenz zu einem grünen Webhoster zu wechseln. Wird im Bereich von Webhosting also auf energieeffiziente Systeme und Öko-Strom zurückgegriffen, sind die Nachhaltigkeitseffekte und der damit einhergehende Emissionsausgleich entsprechend groß.

Diese Webhoster setzen auf erneuerbare Energien

Bevor wir darauf eingehen, wie Sie zu einer grünen Domain kommen und worauf es beim Wechsel zu Green Hosting ankommt, erhalten Sie einen Überblick zu ein paar Anbietern, die in Sachen Hosting auf Nachhaltigkeit setzen.

  • Avalon – grünes Hosting, Managed Hosting, Mailhosting
  • Biohost – grünes Hosting
  • Greensta – grünes Hosting, Groupware
  • Green Webspace – grünes Hosting, Mailhosting, Cloud-Service
  • Hetzner – grünes Hosting, Managed Hosting, Cloud-Service, Dedicated-Server
  • Lands Concepts – grünes Hosting, Cloud-Service
  • SpaceNet – grünes Hosting, Managed Hosting, Cloud-Service, Groupware, Dedicated-Server
  • net – grünes Hosting, Cloud-Service, Groupware

Unser Webhosting-Partner übernimmt bereits Verantwortung für die Umwelt und nutzt für die Energieversorgung seiner Server Strom aus regenerativen Quellen.

Für seine deutschen Datacenter-Parks setzt er auf Energie aus Wasserkraft. Der aus umweltfreundlicher Wasserkraft erzeugte Strom für die Server ist 100 % kohlendioxidfrei und wird vom TÜV-zertifizierten Umweltpartner Energiedienst AG bereitgestellt.

Neben dem Bezug von Strom durch einen Öko-Stromanbieter kommt bei unserem Webhosting-Partner auch energieeffiziente Hardware zum Einsatz, um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten.

Erkennungsmerkmale für einen guten Biohost

Bis heute gibt es leider keine eindeutige Kennzeichnung, mit der Sie grüne Webhoster erkennen können. Der blaue Engel, der für Rechenzentren oft als Kennzeichen genutzt wird, ist im grünen Web-Hosting nicht bekannt.

Achten Sie beim Wechsel auf Green Hosting unbedingt auf Transparenz. Also darauf, dass Ihr neuer Hosting-Anbieter den Stromanbieter seiner Rechenzentren angibt. So können Sie sich selbst vergewissern, dass der Energiedienst auf Naturstrom bzw. Ökostrom setzt.

Abgesehen davon hat sich der neue Hoster für einen empfehlenswerten Stromanbieter entschieden und engagiert sich im Idealfall auch darüber hinaus stark für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Achtung: Die EU Richtlinie 2009/28/EG ermöglicht den Handel mit Ökostrom Zertifizierung. Dafür müssen allerdings keine Nachweise über entsprechende Lieferverträge erbracht werden. Greenwashing nennt sich das und bietet einigen Unternehmen willkommene Schlupflöcher. Handeln Sie selbstverantwortlich und wechseln Sie Ihren Anbieter nur dann, wenn Sie sich selbst vom Öko-Energieversorger überzeugen konnten. Stichwort: Transparenz.

Im Handumdrehen zur grünen Domain

Der Wechsel zu einem grünen Anbieter ist tatsächlich genauso unkompliziert wie der Wechsel bei klassischen Hosting-Anbietern. Wir erklären den Wechsel kurz und knackig, Step-by-step.

  1. Rufen Sie die Website eines grünen Webhosters auf
  2. Prüfen Sie die Verfügbarkeit der gewünschten Domain
  3. Schließen Sie den Kauf- und Set-Up-Prozess ab

Fertig!

Die Performance ist übrigens nicht schlechter als bei Anbietern, die Ihre Stromversorgung aus Braunkohle, Atomkraft oder ähnlichen Ernergieträgern beziehen.

So erkennen Sie, ob eine Domain eine grüne Domain ist

Abgesehen von Zertifikaten, wie sie auch auf unserer Seite sichtbar sind, können Sie über The Green Web Foundation prüfen, welche Domain bereits mit erneuerbaren Energien gehostet wird.

The Green Web Foundation hat sich als Ziel gesetzt, Verbrauchern Informationen und Analysen zum nachhaltigen Betreiben von Webseiten einfach zur Verfügung zu stellen. 

Besuchen Sie den Green-Web-Check und geben Sie die gewünschte Domain ein. Nach einem Klick auf “Check” sehen Sie sofort, ob grün oder nicht.

Photovoltaik- und Solaranlagen für mehr Nachhaltigkeit

Während einige Webhosting-Anbieter wie etwa Avalon Strom auch aus Photovoltaikanlagen gewinnen, setzen wir von Mister Bags auf eigene Solaranlagen und damit konsequent auf Ökostrom. Die Sonnenenergie, die durch die Solarzellen gewonnen wird, lässt sich auf natürlichem Weg zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen und ist ein anschauliches Beispiel für einen gelungenen Nachhaltigkeitsansatz. Sollten die Sonnenstunden für unsere Versorgung mal nicht ausreichen, beziehen wir Ökostrom von unserem Partner LichtBlick. Seit 14 Jahren schützt LichtBlick den Regenwald in Ecuador und realisiert ein Projekt, dessen Ziel es ist, die Zerstörung einer einzigartigen Naturlandschaft zu stoppen und der lokalen Bevölkerung nachhaltige Entwicklungschancen zu eröffnen.

Wir achten nicht nur auf Fair-Trade und GOTS- oder OEKO-TEX-Zertifikate, wir möchten die Umweltbilanz permanent und in jeder Hinsicht verbessern. Einen Überblick zu all unseren Zertifizierungen finden Sie bei unseren Zertifikaten.

Rechenzentren als Wärmelieferant – ist das möglich?

Damit die Server nicht zu heiß laufen, benötigen Rechenzentren Kühlung, die ebenfalls viel Energie kostet. Was dabei nicht genutzt wird: Die Wärme, die produziert wird. Es gibt bislang nur wenig Verwendung für diese Wärme, allerdings gibt es vereinzelte Anwendungsgebiete.

In der Schweiz werden mit der überschüssigen Wärme zum Beispiel Schwimmbäder geheizt, in Stockholm wird die Abwärme direkt ins örtliche Fernwärmenetz eingespeist. In Zukunft ist auch die Verwendung in U-Bahnnetzen, Krankenhäusern und Supermärkten vorstellbar.

Fazit: Grünes Webhosting ist eine sinnvolle Innovation

Das Internet verbraucht Unmengen an Energie und jeder einzelne, der auf grünes Webhosting setzt, trägt zum Schutz der Umwelt bei, denn durch einen Wechsel werden die CO₂-Emissionen gesenkt.

Weder ist die Performance der “Öko-Server” schlechter, noch benötigen Sie besonderes Know-how zum Betreiben der Alternative. Selbst preislich gibt es kaum Unterschiede und Argumente, die gegen das Webhosting mit Naturstrom sprechen.

Ökostrom, Öko-Hosting, Ökobanken und auch nachhaltige Versicherungen sind ein wichtiger Hebel, mit denen Sie bei der Unternehmensführung Engagement zeigen und einen vorbildlichen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen können.

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2021-11-24T09:32:45+01:00
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