Mister Bags - Regenerative Mode

Regenerative Mode

– nicht nur ein neuer Trend

Der Begriff nachhaltige Mode oder auch regenerative Mode findet sich heute bei immer mehr Labels in immer mehr Online-Shops. Fair Trade Kleidung und Accessoires wie Taschen oder Beutel sind eine vielversprechende Entwicklung und die richtige Richtung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz.

Was hat die Modeindustrie mit Nachhaltigkeit zu tun?

Modeindustrie Model Baumwolltasche

Die Klimakrise ist allgegenwärtig und sie hängt nicht nur mit zu viel befahrenen Straßen oder Ähnlichem zusammen. Die „Global Fashion Agenda“ hat 2020 einen Bericht herausgebracht, aus dem hervorgeht, dass die Treibhausgasemission der Modebranche einen hohen Anteil zur Klimakrise beiträgt.

Rund 10 Prozent der gesamten globalen Emissionen stammen aus der Modeindustrie. Ein eindeutiges Zeichen zum Umdenken und viele Top-Marken kommen dem bereits nach. Fair Fashion nimmt immer mehr an Bedeutung zu.

Regenerative Landwirtschaft und regenerative Mode – der Zusammenhang einfach erklärt

Unsere Kleidung besteht zu rund einem Drittel aus Fasern bzw. Naturfasern, die auf Feldern angebaut werden. Dazu gehören insbesondere Baumwolle, Hanf oder auch Viskose. Zu den tierischen Fasern gehören etwa Kaschmir oder Wolle für die Wollmütze.

Bei regenerativer Landwirtschaft bleibt der Boden fruchtbar und gesund. Es entstehen höhere und bessere Erträge, die für das Herstellen von Textilien genutzt werden können. In den letzten Jahren setzen sich immer mehr Brands mit dieser Thematik auseinander und bauen die regenerative Landwirtschaft in ihr Business-Modell mit ein.

Regeneration ist auch deshalb so wichtig, weil wir jedes Jahr etwa ein Prozent gesunden Boden verlieren. Das Ackerland wird immer knapper und im schlimmsten Fall muss irgendwann zwischen dem Anbau von Lebensmitteln oder Naturmaterialien entschieden werden.

Regenerative Landwirtschaft, Bio-Landwirtschaft und Monokultur

Der Unterschied zwischen diesen drei Arten ist vielen überhaupt nicht bekannt. Wird von Monokultur gesprochen, bedeutet das, dass jeweils nur eine einzige Pflanzenart angebaut wird. Das ist zwar praktisch, weil die Felder einfacher zu verwalten sind und zusätzlich auch ihre Produktivität und Effizienz gesteigert wird, aber leider nicht gut für den Boden. Der monokulturelle Anbau zerstört das natürliche Gleichgewicht der Böden und raubt ihm seine Nährstoffe.

Viele Fair-Trade-Händler, die Bio-Baumwolle anbauen, wechseln deshalb zum Beispiel ab: Während einer Saison wird die Bio-Baumwolle angebaut, danach kommt eine andere Pflanze aufs Feld.

Das größte Problem an der Monokultur ist der Einsatz von allerhand Chemikalien gegen Schädlinge. Es besteht das Risiko, dass diese Resistenzen gegen die eingesetzten Mittel entwickeln und immer aggressivere Chemikalien verwendet werden müssen.

Bei der Bio-Landwirtschaft geht es im Gegensatz zur Monokultur vorrangig darum, auf Chemikalien und andere synthetische Stoffe zu verzichten. Die regenerative Landwirtschaft ist daher deutlich umfassender:

Diese nachhaltige Art der Landwirtschaft nutzt bestimmte Pflanzen, um unerwünschte Schädlinge abzufangen und schützt ihre Ernte damit auf natürlichem, umweltschonendem Weg – einfach biobasiert. Fernab davon hält die Pflanzenvielfalt den Boden gesund.

Aus den Wurzeln der Pflanzen werden Kohlenhydrate freigesetzt, von denen sich Mikroben ernähren. Im Anschluss geben sie alle möglichen Nährstoffe an die Pflanze und an den Boden ab. Das Resultat ist ein nährstoffreicher Boden, der zu besseren Erträgen führt und die Aufrechterhaltung des Bodens fördert.

Vielfalt Landwirtschaft

Regenerative Landwirtschaft ist zertifiziert

Seit 2017 gibt es ein Zertifikat für Landwirt*innen, die regenerativ handeln. Die „Regenerative Organic Alliance“ zeichnet mit ihrer ROC-Zertifizierung (Regenerative Organic Certified) all jene Landwirte aus, die drei wichtige Säulen beachten.

Dazu zählen:

  • die Bodengesundheit
  • das Tierwohl
  • das faire Behandeln von Feldarbeiter*innen

Existenzsichernde Löhne sind zum letzten Punkt genauso wichtig, wie das Recht Gewerkschaften zu gründen oder ihnen beizutreten. Diese drei Punkte sind leider nicht überall Realität und erst recht nicht selbstverständlich.

Regenerative Landwirtschaft Zertifiziert

Die Top 4 Nachhaltigkeitstrends und welchen Einfluss sie auf die Modebranche haben

Regenerative Landwirtschaft & Klima-Positivität

Was hat Landwirtschaft mit Mode zu tun? Einiges, bedenkt man unter anderem den Baumwollanbau, bei dem mancherorts auf den Feldern noch immer umweltschädliche Herbizide, Insektizide sowie weitere Pestizide und Chemikalien zum Einsatz gegen Schädlinge kommen.

Immer mehr Marken suchen nach natürlichen Lösungen, um die CO2-Emissionen während der Produktion zu senken. Werden die Böden der Felder beispielsweise gepflügt, ist das für die Umwelt belastender, als wenn eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzenarten angebaut wird, die den Boden wieder mit Nährstoffen versorgen. Es gibt mittlerweile sogar Mode, die dank regenerativer Technik völlig kohlenstoffnegativ ist.

Außerdem finden einige spannende Entwicklungen in der Modeindustrie statt. Das kalifornische Start-up AirCarbon hat etwa ein kohlenstoffnegatives Leder herausgebracht.

Biodiversität ist hochaktuell

Dadurch, dass über eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind, ist die Biodiversität ein wichtiger und akuter Punkt. Die Bekleidungsindustrie spielt bei diesem Verlust der Artenvielfalt leider eine entscheidende Rolle.

Um Kleidung herzustellen, wird Land genutzt, z. B. durch Baumwollanbau oder auch Viehzucht, es werden Wälder abgeholzt, Gewässer werden durch Textilfärbung und Mikroplastik verschmutzt und hinzukommt noch der ganze Abfall, der durch die Produktion entsteht. Allein 92 Millionen Tonnen auf den Mülldeponien sind jährlich nur Textilabfälle.

Nachhaltige Mode und Fair Fashion sieht anders aus.

Zirkuläres Denken wird wichtiger

Einige Top-Marken sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen: Sie versuchen, Materialien immer wiederzuverwenden oder zumindest nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle aus Fair-Trade-Anbau zu nutzen.

Außerdem werden neue Recycling-Technologien getestet. Ein anschauliches Beispiel ist H&M mit der Green Machine. Polyester und Baumwolle sollen auch in großem Umfang voneinander getrennt werden können. Mit einem Blick auf die Unmengen an Polycotton-Textilien wäre das ein extremer Schritt nach vorne.

Bis Mode oder modische Accessoires aber wirklich vollends zirkulär sind, wird es eine lange Weile dauern.

Das Konzept ist altbekannt und endlich wieder auf dem Vormarsch, geriet es in den letzten Jahrzehnten doch leider immer mehr in Vergessenheit.

Zirkulärer Mode Kreislauf

Secondhand ist nachhaltig und fair

Immer mehr Online-Shops, die modische Textilien vertreiben, setzen auf den Wiederverkauf von Fashion-Artikeln. Selbst Luxus-Marken nehmen an diesem Trend immer mehr teil und sind in den Secondhand-Shops zu finden. Auch im privaten Bereich bieten unterschiedliche Plattformen genügend Fläche, um alt gegen neu zu tauschen.

Das Konzept ist altbekannt und endlich wieder auf dem Vormarsch, geriet es in den letzten Jahrzehnten doch leider immer mehr in Vergessenheit.

Nachhaltigkeit und Werbemittel – ist das notwendig?

Ein klares Ja! Auch wir von Mister Bags widmen uns, der Umwelt und uns selbst zuliebe dem Thema Nachhaltigkeit und Fair-Trade und setzen ausschließlich auf umweltbewusste Produkte in unserem Portfolio. Nachhaltigkeit ist unsere oberste Priorität. Ihnen als Firmenkunden oder Werbemittelhändler bieten wir deshalb auch zertifizierte Werbeartikel an.

Dazu gehören etwa unsere Fair-Trade- als auch Bio-Baumwolltaschen. Unsere nachhaltigen Prozesse können wir mit einer Reihe echter Zertifizierungen belegen. Wir bieten unter anderem Produkte mit dem GOTS-Zertifikat an, welches zu den höchsten Standards im Textilbereich zählt.

Zu unseren Zertifikaten und Standards gehören außerdem das Fairtrade-Zertifikat, das Siegel für den OEKO-TEX 100 Standard, das LFGB-Siegel, der Global Recycled Standard und das Print Green-Zertifikat.

Fairtrade Baumwoll-Tasche

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2021-10-20T14:25:44+02:00
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